24h Nürburgring

Das ADAC-Zurich-24-h-Rennen Nürburgring Nordschleife ist ein 24-Stunden-Rennen für über 200 Tourenwagen, das seit 1970 auf der über 20km langen Nürburgring Nordschleife ausgetragen wird.

Seine Einzigartigkeit erlangt das Rennen in erster Linie durch den Austragungsort, die Kombination aus Grand Prix Strecke ohne Mercedes Arena und Nordschleife des Nürburgrings, ohnehin bekannt als äußerst anspruchsvoll gegenüber Fahrer und Material (auch genannt die „Grüne Hölle“). Sie bietet durch ihre Streckenlänge von 25,378km Platz für das enorm große Starterfeld von über 200 Fahrzeugen, an deren Steuer sich zirka 700 Fahrer während der 24 Stunden abwechseln.

Während der Veranstaltung (in der Regel von Montag bis Sonntag) werden rund um die Strecke normale Wiesen oder Freiflächen zum Camping freigegeben. Der Großteil der Zuschauer campiert direkt an der Strecke, ohne den Komfort eines herkömmlichen Campingplatzes, wie Strom oder fließend Wasser. Diese Situation wird jedoch mit viel Einfallsreichtum und reichlich Improvisation bewältigt. Insbesondere nachts erinnern die Campingflächen eher an einen Jahrmarkt, was zum besonderen Flair des 24-Stunden-Rennens beiträgt.

Für ein Fahrzeug müssen mindestens zwei Fahrer und maximal vier Fahrer eingesetzt werden. Der Mehrfachstart eines Fahrers ist möglich aber höchstens auf zwei Fahrzeugen. Jeder Fahrer darf maximal 2Std 30min ohne Ablösung fahren. Zwischen jedem Einsatz müssen mindestens 2Std Ruhepause eingehalten werden.

Nach einer Einführungsrunde erfolgt ein fliegender Start. Gewertet werden nur Teilnehmer, die mindestens 50% der zurückgelegten Rundenzahl des Gesamtsiegers erreicht haben.

Über die Jahre stiegen die Zuschauerzahlen von rund 50.000 auf zeitweise über 200.000. Derzeit zählt das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring laut DSF zu den größten Motorsportveranstaltungen der Welt.

Das technische Reglement sieht in drei Divisionen 27 Klassen von Fahrzeugen vor. Beim Training sind 230 Fahrzeuge zugelassen von denen sich maximal 210 Fahrzeuge qualifizieren können, die dann in drei Startgruppen á 70 Fahrzeuge ins Rennen gehen.

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