American Le Mans Series

Die American Le Mans Series (ALMS) ist eine Rennserie für Sportwagen, die in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie besteht aus einer Reihe von Langstrecken- und Sprintrennen und wurde im Geiste der 24h von le Mans geschaffen. Die Teams können in einer von vier Klassen antreten: LMP1 und LMP2 für Le Mans Prototypen und GT1 und GT2 für Sportwagen.

Die Serie wurde von dem in Georgia beheimateten Geschäftsmann Don Panoz gegründet und die erste Saison fand 1999 statt. Panoz hat eine Partnerschaft mit dem Automobile Club de L’Quest (ACO), dem Organisator der 24h von Le Mans begründet, um ein zehn Stunden Rennen im Geiste von Le Mans durchzuführen, genannt wurde es Petit Le Mans. Die Einführung von Petit Le Mans fand 1998 als ein Teil der Professional SportsCar Racing Serie statt, in welcher Panoz ein Investor war. 1999 wurde der Name in American Le Mans Serie umbenannt und die ACO Regeln wurden übernommen. Die Partnerschaft mit der ACO ermöglicht den ALMS Teams sich einen automatischen Startplatz bei den 24h von Le Mans zu verdienen. Dies wurde begonnen mit der Einführung von Petit Le Mans und wird bis heute fortgeführt, so dass das 1. und 2. platzierte Team jeder Klasse sich einen Startplatz im nächsten 24h Rennen von Le Mans sichert.

Das Reglement entspricht weitestgehend dem der 24h von Le Mans und wurde von der IMSA in einigen Passagen aber für die ALMS abgeändert. Die Renndistanz variiert von ca. 100 Minuten bei einigen Stadtrennen bis zu 12 Stunden beim 12h Rennen von Sebring. Die am häufigsten verwendete Distanz beträgt zwei Stunden und 45 Minuten.

Den Saisonauftakt bilden in jedem Jahr die 12h von Sebring und der Höhepunkt ist Petit Le Mans (Road Atlanta) im Herbst.

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