Pierre Kaffer hat Pech beim Heimspiel: Hoffnungen erfüllen sich im 24-Stunden-Rennen nicht

Langstreckenspezialist Pierre Kaffer und seine Teamkollegen vom Audi Sport Team WRT hatten beim großen Höhepunkt auf dem Nürburgring kein Glück. Der Audi R8 LMS der Vorjahressieger (Startnummer 1) wurde bei einem Unfall am frühen Sonntagmorgen erheblich beschädigt. Durch die notwendigen Reparaturen fiel das Team weit zurück und konnte sich im weiteren Verlauf der Rennens nur noch im Mittelfeld über die legendäre Strecke kämpfen. Im Endklassement wurden Pierre Kaffer und seine Audi-Kollegen auf Position 47 gewertet. Den Sieg holten sich Schneider/Engel/Christodoulou/Metzger (Mercedes #4).

Pierre Kaffer: "Einfach nur schade! Es war irgendwie nicht unser Wochenende. Im Top-30-Qualifying gab es ein Reifenproblem, sodass wir das Potenzial unseres von WRT perfekt vorbereiteten Audi R8 LMS nicht ausspielen konnten, im Rennen war für uns leider nichts zu holen. Total unglücklich ist Nico Müller auf einer Ölspur ausgerutscht und in die Barrieren eingeschlagen. Zum Glück ist ihm nichts passiert. Nach der Reparatur war für uns nach vorne kaum noch etwas zu machen. Aber auch ohne den Zwischenfall wäre es schwierig geworden. Die Reihenfolge auf den ersten vier Plätzen zeigt, wer in diesem Jahr offenbar die besten Möglichkeiten hatte. Mir bleibt nichts anderes, als im kommenden Jahr den nächsten Angriff zu starten. Jetzt geht es für mich erst einmal auf ein anderes, aber nicht weniger legendäres Geläuf. Zusammen mit dem Team ByKolles Racing fahre ich beim wichtigen Vortest in Le Mans. Am kommenden Sonntag wollen wir unseren CLM P1/01 AER möglichst optimal für den Langstreckenklassiker in Frankreich einstellen. Mal schauen, ob sich unsere guten Eindrücke vom vergangenen Test in Monza in Le Mans bestätigen werden."

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