Pierre Kaffer: Pechsträhne bei den 24-Stunden-Rennen von Daytona

Die 24 Stunden von Daytona 2016 brachten Pierre Kaffer und dem Team Flying Lizard Motorsports nicht den erhofften Erfolg. Beim großen Saisonauftakt der amerikianischen IMSA Weathertech SportsCar Championship schieden der erfahrene deutsche Langstreckenspezialist und seine Teamkollegen Tracy Krohn (USA), Christopher Haase (D) und Niclas Jönsson (SWE) wegen technischer Defekte vorzeitig aus. Die starken Leistungen von Team und Piloten wurden somit nicht belohnt.

Pierre Kaffer: "Es gibt manchmal Rennen, in denen wirklich alles zusammenkommt - und dieses war so eines. Leider haben wir das Pech regelrecht angezogen. In der Frühphase wurde an unserem Audi R8 LMS bei einer unverschuldeten Kollision der Frontsplitter beschädigt. Durch die nachfolgenden Reparaturen haben wir mehrere Runden verloren. Später gab es einen Schaden am Bremssystem, dann eine defekte Antriebswelle und am Ende bedeutete ein Getriebedefekt das vorzeitige Aus. Es ist einfach sehr schade, denn unser Auto war eigentlich richtigt schnell. Wenn ich mir das Endklassement der GTD-Klasse anschaue, dann muss ich sagen, dass auch wir ohne Defekte um das Podest hätten mitkämpfen können. Es hat leider nicht sollen sein. Das Team hat tolle Arbeit geliefert, wir Fahrer haben gut zusammengespielt. Ich hoffe, dass ich beim zweiten Saisonrennen in den USA, den 12 Stunden von Sebring, wieder am Start sein werde."

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