Pierre Kaffer: Wasserschlacht beim Saisonfinale in den USA

Pierre Kaffer und das Team Risi Competizione haben sich beim Saisonfinale der United SportsCar Championship (USCC) als gute Schwimmer präsentiert. Beim "Petit Le Mans", dem 10-Stunden-Rennen auf der Road Atlanta, herrschten durchweg schwierige Bedingungen aufgrund starker Regenfälle. Pierre Kaffer und seine Teamkollegen Giancarlo Fisichella (ITA) und Toni Vilander (FIN) brachten den Ferrari 458 Italia des texanischen Teams souverän und ohne Zwischenfälle auf dem fünften Rang der GTLM-Klasse ins Ziel. Der deutsche Langstreckenspezialist schließt die USCC-Saison ebenso wie sein Team auf dem vierten Gesamtrang ab.

Pierre Kaffer: "Mit einem Rennen hatte das Finale auf der Road Atlanta nicht viel zu tun. Überall stand Wasser auf der Strecke, immer wieder gab es gefährliches Aquaplaning. Wir hatten alle Mühe, unseren Ferrari überhaupt auf der Piste zu halten. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern ist uns dies bestens gelungen. Bei den rutschigen Verhältnissen waren wir mit unserem Auto nicht ganz so konkurrenzfähig wie erhofft. Wir haben letztlich das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht, mehr als GTLM-Platz fünf war einfach nicht drin. Ich betrachte das Ergebnis des Petit Le Mans als zufriedenstellend. Blicke ich auf die gesamte Saison 2015, so bin ich sehr zufrieden. Der Wettbewerb war erneut extrem hart, wir haben die Werksteams oftmals ganz schön ärgern können. Oftmals war die grandiose Arbeit unseres Team Risi Competizione bei den Boxenstopps ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu guten Ergebnissen. Auf den Strecken in Nordamerika hatte ich wie immer sehr viel Spaß. Ich bin schon gespannt, was in der kommenden Saison auf mich zukommem wird. Nach einem extrem kurzen Boxenstopp zu Hause geht es nun für mich weiter nach Japan. Dort steht am Wochenende mit dem Team ByKolles der sechste Saisonlauf der WEC auf dem Plan. In Fuji möchten wir nach zwei Siegen in der Klasse der privaten LMP1-Teams sehr gern einen dritten folgen lassen. Hoffentlich regnet es in Japan weniger als in Georgia. Ich habe schon jetzt kaum noch trockene Kleidung für meine kleine Weltreise."

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